Michael Stief

Michael Stief: "Gäste zu begeistern ist eigentlich nicht schwer."

 

Herr Stief bewarb sich vor etwa 8 Jahren erfolgreich für eine SUBWAY® Lizenz in Bayern. Davor lebte er für einen längeren Zeitraum in Kanada wo er erstmals mit der Fast-Food Kette in Berührung kam und das Produkt zu schätzen lernte. Dies geschah noch lange bevor SUBWAY® in Deutschland Fuß gefasst hatte.

Als gelernter Elektriker ist er eigentlich ein Quereinsteiger in der System-Gastronomie. Trotzdem unternahm er den Sprung in die Selbstständigkeit im Jahr 2003 mit der Eröffnung seines ersten Restaurants.

Michael Stief betreibt heute 3 SUBWAY Restaurants und kann als  klassischer „in store operator“ bezeichnet werden, der viel Zeit in seinen Restaurants verbringt.


Wie sieht Ihr gewöhnlicher Tagesablauf aus?
„Ich habe aktuell eine 6 Tage Woche von Montag bis Samstag. Um ca. 9 Uhr bin ich im Büro. Das liegt in meinem Fall direkt über dem Restaurant in Kolbermoor, was natürlich ideal ist. Vormittags ist im Restaurant wenig Kundenverkehr. Deshalb nutze ich die Zeit um organisatorische Dinge zu erledigen.
Zur Mittagszeit, wo sich der Großteil unseres Tagesgeschäfts abspielt, unterstütze ich dann mein Team hinter der Theke. Nachmittags bin ich flexibel in der Gestaltung meiner Arbeitszeit. Die zweite wichtige Stosszeit, das Abendgeschäft, wird heute von meinen Mitarbeitern vollkommen selbstständig organisiert.“


Wovon hängt der Erfolg des Restaurntbetriebs ab?
„Ein Standort funktioniert prinzipiell immer dann gut, wenn wir es schaffen zwei einfache Ziele zu erreichen: 

Zum einen muss es uns gelingen bestehende Gäste so von unserem Konzept zu überzeugen, dass sie uns gerne wieder besuchen und so zu unseren Stammgästen werden. Zum anderen müssen wir erfolgreich Neukunden ansprechen und für unser Konzept gewinnen.

 

 

Gäste zu begeistern ist eigentlich nicht schwer wenn wir es schaffen ihnen ein besonderes Kundenerlebnis zu bieten. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass das Restaurant sauber geführt ist, die Mitarbeiter freundlich sind, die Geschwindigkeit passt und das Produkt mit Sorgfalt zubereitet wird. Wenn wir diese einfachen Dinge dauerhaft gewährleisten, kommen unsere Gäste gerne wieder.
   
Um Neukunden zu gewinnen, muss man sich mit dem Potential in der Umgebung beschäftigen. In Bezug auf Traunreut werde ich den Fokus auf eine verbesserte Beschilderung in der Umgebung legen. Auch machen wir im Augenblick gezielt durch Aktionen in Prospektheften und Flyer auf uns aufmerksam.“

Spätestens mit der Eröffnung des dritten Restaurants hat seine eigene Präsenz in den einzelnen Restaurants stark nachgelassen. Aus seinem Team hat er sich Store-Manager ausgebildet, die jetzt schon in der Lage sind einen Großteil der operativen Herausforderungen allein zu bewältigen. Mit den neuen Restaurants wachsen natürlich auch die organisatorischen Herausforderungen. Zur gleichen Zeit lassen sich aber auch mehr und mehr positive Synergie-Effekte erkennen, die aus dem gleichzeitigen Betrieb mehrerer Restaurants entstehen.